Impuls Februar 2026

„An Gottes Segen ist alles gelegen...“
hat man früher immer gesagt.

Der Monat Februar bringt uns ganz am Anfang mindestens ZWEI Segensmöglichkeiten.

Maria Lichtmess am 2. Februar markiert das Ende der Weihnachtszeit und feiert die Darstellung Jesu im Tempel, wobei Jesus als „Licht der Welt“ erkannt wurde.
Der Prophet Simeon erkennt in Jesus den Messias und bezeichnet ihn als „Licht zur Erleuchtung der Heiden“.
Das Fest ist verbunden mit dem Brauch der Kerzenweihe, symbolisiert das zunehmende Licht und war historisch ein wichtiger Termin im bäuerlichen Jahreslauf (Ende der Winterruhe).

Es gibt zahlreiche Bauernregeln, die das Wetter an diesem Tag für den nahenden Frühling deuten,
z.B. „Ist es an Lichtmess kalt, steht der Frühling vor der Tür.“

Traditionell werden an diesem Tag alle Kerzen für das Kirchenjahr geweiht, um das Licht Christi zu symbolisieren.
Wer möchte, bringt auch eigene Kerzen mit in die Kirche, um sie segnen zu lassen.
In vielen Ländern zündet man diese Kerze immer wieder an, wenn Gefahren (Gewitter, starker Wind usw.) drohen.

Um den 3. Februar herum, haben wir die Möglichkeit den Blasiussegen zu empfangen.
Dieser ist ein Brauch, bei dem zwei gekreuzte, brennende Kerzen vor Hals und Gesicht gehalten werden, um Schutz vor allem Bösen zu erbitten.

Nutzen wir diese Möglichkeit, vergessen aber auch nicht,
dass in jeder Hl. Messe uns Gott seinen Segen gibt.

Und ich bin absolut sicher, dass wir mit Gottes Segen viel mehr erreichen können als ohne ihn.
„An Gottes Segen ist alles gelegen...“,
finden Sie nicht auch?


Ich wünsche Ihnen alles Gute und Gottes Segen,
Rafal Nowak, Pastor