SegensMenschen

... und weniger die Orte

Nach der Messe habe ich dann die Zeit am Bügelbrett (ja, ich weiß: knechtliche Arbeit am Sonntag….;-) damit verbracht, über meine Segensorte nachzudenken, wie von Ihnen angeregt. Dabei habe ich festgestellt, dass es bei mir eher Segensmenschen sind – bei Ihren Beispielen im Grunde ja auch – und ich es weniger an Orten festmache. Segensmenschen wie meine Mutter, deren Lebensweisheiten mir auch lange nach ihrem Tod immer noch helfen; wie mein Vater, bei dem ich mir versuche abzuschauen, wie man mit den Widrigkeiten des Alters umgehen kann und trotzdem voller Dankbarkeit für sein Leben ist; wie mein Mann, mit dem ich seit 33 Jahren gemeinsam durch das Leben gehe und wir uns gegenseitig stützen; wie die Dame vom Sozialdienst des Seniorenheims, bei dem wir ehrenamtlich helfen, die nicht nur für die Bewohner, sondern auch für die Angehörigen und Ehrenamtlichen immer ein offenes Ohr hat trotz vieler Schicksalsschläge, die sie selber einstecken musste; wie der Krankenhausseelsorger, der mit seiner ruhigen Art und seinem gelebten Glauben mir auf meinem Glaubensweg hilft;……

Geschrieben von unbekanntem Author